Presse

Pressestimmen zum Album "Distance":

"Der schwedische Pianist, der zeitweise auch in Hamburg lebt, hat sein Tingvall Trio zu einem der bedeutendsten Klaviertrios des heutigen Jazz geführt. Wenn er sich nun solo ans Klavier setzt, macht er genau an diesem Punkt weiter, fließend und groovig, mit weit offenen Ohren für die Freiräume der Musik. Und vor allem: In Kontakt mit sich selbst. Es ist ein Glücksfall für den Jazz, dass er diesen innerlichen Prozess auch dem Hörer vermittteln kann." Norddeutscher Rundfunk, Album der Woche

"[...] jedes dieser wunderschönen kleinen Stücke auf "Distance" hat seinen eigenen Charakter. Und wie Martin Tingvall das hinbekommt ist schon sehr beeindruckend." Deutschlandradio Kultur

"Martin Tingvall hat die Weite und die Ruhe Islands in seine Musik mitgenommen, und man kann seine eigene Zufriedenheit darüber spüren, wenn er den Tönen auf dem Klavier den Klang von perlendem Eiswasser oder hellblauem Licht verleiht oder die kleinen Melodiefragmente zwischen den Pausen erscheinen wie Inseln, die sich im Wasser spiegeln." MDR Figaro

"Die Vergleiche mit den großen Romantikern des Jazzpianos, mit Keith Jarrett und Chick Corea, sind nicht von der Hand zu weisen. Wie gewohnt streift Martin Tingvall durch die folkloristischen Melodiewelten seiner nordischen Heimat und verbindet sie mit amerikanischen Jazzmustern und Elementen aus der europäischen Kunstmusik. Bach meets Edvard Grieg meets Thelonious Monk. Der Unterschied: Die Geschichte des immer rhythmisch vorwärtsdrängenden Keith Jarrett oder das Funky Piano von Chick Corea hält er für einen Moment an: Entschleunigung ist sein Motto." Radio Bremen

"künstlerischer Triumpf" Aachener Zeitung

„Als Chef des Tingvall Trios verbindet er enorm erfolgreich die Poesie des skandinavischen Piano-Jazz mit Improvisationslust und Groove. Als Solokünstler klingt seine Musik dagegen fast nach Neo-Klassik. So ist auch „Distance“ wieder ein introvertiertes, fast impressionistisches Album geworden, auf dem der in Hamburg lebende schwedische Pianist zarte Melodien auf die Sound-Leinwand tupft.“ Stern

 

Pressestimmen zum Album "En ny dag":

"Mit seinem Tingvall Trio wurde er mehrfach ausgezeichnet, aber auch sein erstes Soloalbum "En ny dag" begeistert - und zwar nicht nur Jazz-Fans." Hamburger Morgenpost

"Klavier, nur Klavier, aber wie! Gelebtes Gestern, ersehntes Morgen in Melodien, von denen wir glauben, sie ewig zu kennen. Zwölf Stücke zwischen Lied und Tanz und Traum - innig, verhalten, erfgreifend schön." DIE ZEIT

"Musikalische Miniaturen: Der schwedische Jazz-Pianist Martin Tingvall liefert mit seinem ersten Solo-Album "En ny dag" seinen Soundtrack für die Ewigkeit." audiophil

"Vor allem aber überzeugt diese Musik, die ohne Erhbenheitsgestus und Virtuositätseffekte auskommt, mit Ausgeglichenheit und Ruhe und zugleich mit einem erfrischenden Melodienreichtum. [...] Mit "En ny dag" ("Ein neuer Tag") ist ein weiterer Echo Jazz fällig." MusikWoche

"Tingvall spielt Lieder ohne Worte, er scheut sich nicht vor der Einfachheit einer gesanglichen Linie, deren sanfte Schatten einem vielleicht erst bei mehrmaligem Hören bewusst werden. Hier ist ein Pianist zu bewundern, der sich nicht hinter Virtuosität versteckt und der doch seinen eigenen Kosmos so zum Klingen bringen kann, wie er selbst ihn hört." Hamburger Abendblatt

"Tingvall ist eine Art Landschaftsmaler. Seine Farben sind die Akkorde, die er umspielt, variiert und nicht selten zum Tanzen bringt. [...] An manchen Nachmittagen gibt es nichts Schöneres als Tingvall und seine Lieder von "en ny dag"." Potsdamer Neueste Nachrichten

Tingvalls "Kompositionen, alles starke, sich festsetzende Themen und Melodien, repräsentieren Einflüsse skandinavischer Volksmusik, unüberhörbar aber auch Anklänge an klassische Musik, vorwiegend von Grieg, Bach und Chopin." Jazz'n'More